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KNUTSON - Wer ist eigentlich dieser Knutson ?
BACKGROUND - Hintergrundinformationen zum Album ‚Hasch gegen Hass’
SONG BY SONG - Kommentar vom Künstler zu den Tracks
STATEMENTS - Bekenntnisse von Mithelfern

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Fotos: Mathias Bothor


Wer ist eigentlich dieser Knutson?

Jener Bassist, der sich bislang stets im Hintergrund hielt, um bei Bands wie ‚Peacock Palace’ und ‚Theatre of Hate’ für den richtigen Groove zu sorgen und der regelmäßig als Multi-Instrumentalist bei Veröffentlichungen von Größen wie And.Ypsilon (Die Fantastischen Vier) auftaucht oder für Filme wie „Kleinruppin Forever“ den Soundtrack liefert?
Wer ist Knutson, dass er es aus dem Stand schafft, für seinen ersten Longplayer Musiker wie Rod Gonzalez (Die Ärzte), Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen), P.R. Kantate, Cappuccino (Jazzkantine) und Pat Appleton (De Phazz) dafür zu begeistern, mit ihm ins Studio zu gehen, um eine Platte aufzunehmen und sich hinter einer Botschaft zu vereinen?
Das Album „Hasch gegen Hass“ wurde von Knut Knutson in den Berliner Westside Studios komponiert und produziert und gemischt wurde es von keinem geringeren als Uwe Hoffmann (u.a. Die Ärzte, Sportfreunde Stiller) und Knutson. Für seine eigenwillige Version des Klassikers „Carbonara“ aus dem Jahre 1982 ließ es sich der Spliff Schlagzeuger und Sänger Herwig Mitteregger übrigens nicht nehmen, die erste Strophe einzusingen: „Marie-Johanna e una Koca-Kola“ – eine Coverversion mit großem Potential, die als erste Single ausgekoppelt wird (VÖ: 21.10.2005).

Fast scheint es so, als wolle Knutson mit seinem Album nicht nur ein Statement abgeben, sondern auch seine musikalische Vielseitigkeit widerspiegeln. Dementsprechend abwechslungsreich geht es auf „Hasch gegen Hass“ weiter: Beim relaxten Track „Amsterdam“ hören wir Jan Plewka laid back grooven. Mit „Wir fliegen hoch“ sorgt Pat Appleton für druckvollen Space-Rock jenseits von De Phazz und bei „High sein“ gibt Knutson sein glaubwürdiges Punkrock-Statement ab. Vielseitigkeit mit Talent Knutson als roten Faden. Wo andere Alben in einem Genre verharren, schöpft er aus dem Vollen: Klassischer Pop trifft auf Funk, HipHop, Reggae, Latin und Punk – oft sogar innerhalb eines Tracks. Trotzdem ist keine Beliebigkeit im Spiel, das Gesamtwerk erzählt eine Geschichte, die nicht nur Freunde der Rauchware inspiriert. Die Platte ist ausdrücklich nicht nur Grass-Freunden vorbehalten, denn hinter der Idee steht mehr als ein „plattes Statement“ für die Legalisierung von Cannabis. Es geht um die friedliche Künstlercommunity, ein gemeinsames Lebensgefühl, darum, Andere zu akzeptieren. Und um persönliche Freiheit, die gerade in der heutigen Zeit des kollektiven Panikgefühls leicht abhanden kommen kann.
Deshalb reiste Knutson in ganz Europa umher und bat seine Musikerfreunde um ihren Beitrag: In den Londoner Finsbury Park Studios nahm er zusammen mit seinen Kollegen von The Pogues Spider Stacy (Gesang) und Jem Finer (Banjo) den Song ‚Smoke while you sing’ auf. In den Casa Pepe Studios in Javea im sonnigen Spanien feilte er mit Uwe Hoffmann nächtelang mit roten Augen am Schliff der einzelnen Songs-Mixes.

Die einjährige Arbeit hat sich gelohnt: Knutsons „Hasch gegen Hass“ ist musikalisch hochkarätig besetzt, hat einen eigenen Sound, der den Hörer schnell begeistert und verfügt über eine klare Ansage in Zeiten der aussagelosen Schwammigkeit. Vor allem liefert das Album die Antwort auf die Frage „Wer ist Knutson?“: Ein musikalischer Tausendsassa, der mit seinem ersten Longplayer nicht das letzte Mal von sich reden machen wird.






„Hasch gegen Hass“ – Die beteiligten Künstler:

Pat Appleton (De Phazz)
Capuccino (Jazzkantine)
Flo Dauner (Drummer Die Fantastischen Vier u.a.)
Jem Finer (The Pogues)
Ralf Goldkind (Lucilectric, Thomas D.)
Rod Gonzalez (Die Ärzte)
Axel Hilgenstöhler (Thumb, The Machine)
P.R. Kantate
Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen)
Susi van der Meer
Herwig Mitteregger (Ex-Spliff)
Jan Plewka (Ex-Selig, Zinoba, Tempeau)
Spider Stacy (The Pogues)
Moses Schneider (Produzent von Beatsteaks, Tocotronic, u.a.)
Uwe Hoffmann (Produzent von Die Ärzte, Sportfreunde Stiller, u.a.)

Hasch gegen Hass wurde arrangiert und produziert von Knut Knutson in den Berliner Westside Studios. Gemischt wurde das Album von Uwe Hoffmann (Die Ärzte, Sportfreunde Stiller, u.a.) und Knut Knutson im Casa Pepe Studio Javea / Spanien.


Die Knutson Live Band besteht aus:

Stevie Rocket – Gitarre
Dog Kessler – Schlagzeug / Gesang
Peerformance Neumann – Orgel / E-Piano
Hans Hackenberger – Gitarre / Gesang
Knutson – Bass / Gesang


Management
Kick the Baby - Management / Dany Rau
Fax: +49 - (0)30 - 61 28 59 54
E-Mail: KTB-management@snafu.de




Hintergrundinformationen zum Album ‚Hasch gegen Hass’

Am Anfang des 20. Jahrhunderts war die Welt noch in Ordnung. Damals, im kaiserlichen Deutschland gab es Zigarettenmarken mit verheißungsvollen Namen wie "Arabische Nächte", "Harem" oder "Wunder des Orients". Das besondere an den Glimmstängeln von Gestern: Neben orientalischen Tabak enthielten sie auch eine gute Portion Hasch – so auch die Zigaretten der Marke ‚Nil’, die heute ohne den berauschenden Zusatz auskommen müssen. Denn: Das 2. Opiumgesetz aus dem Jahre 1929 machte Schluss mit lustig und der Konsum von Hanf zu Rauschzwecken war von nun an illegal. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Zwar ist der Besitz gesetzlich nicht definierter Mengen Hasch und Marihuana für den Eigengebrauch laut Bundesverfassungsgerichtsentscheidung nicht mehr strafbar, aber von einer Legalisierung kann man in der Bundesrepublik nicht sprechen.

Kein Wunder also, wenn Knut Knutson, seines Zeichens Bassist und musikalisches Multi-Talent mit seinem Plastikbeutelchen Gras bei der Zugkontrolle durch den Bundesgrenzschutz im bayrischen Augsburg im letzten Jahr keine neuen Freunde gewinnen konnte. Stattdessen bekommt Knutson sein Marihuana abgenommen und als Bonus eine Anzeige gratis oben drauf. Frisch gefilzt, ohne Gras für den Abend, sitzt Knutson nun im Abteil und überlegt, warum ausgerechnet friedliche Cannabiskonsumenten kriminalisiert werden? Genervt von der Verlogenheit greift er zum Stift und schreibt den 82er Hit „Carbonara“ um. Der Refrain passt wie angegossen: „Marie-Johanna e una Coca-Cola“. In den Berliner Westside Studios spielt er gemeinsam mit Rod Gonzalez (Die Ärzte), P.R. Kantate und Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen) die Coverversion ein. Spliff-Sänger Herwig Mitteregger kriegt Wind von der Aktion, lässt sich nicht lange bitten und singt höchst persönlich die erste Strophe. Die erste Single ist im Kasten und damit der Grundstein für den Longplayer „Hasch gegen Hass“ gelegt. Von dem Song Marie-Johanna animiert, zeichnet der Ausnahme Comic-Künstler Schwarwel ein Video extra-ordinaire, das die Message auf humorvolle Art und Weise rüberbringt und die Atmosphäre des Songs unterstreicht.

Schnell wird aus einer einzelnen, spontanen Songidee das Konzept für ein ganzes Album. Knutson macht sich auf die Suche nach Mitstreitern und wird schnell fündig. Zahlreiche Kollegen outen sich als THC-Freunde und beteiligen sich an den Aufnahmen: Rod Gonzalez (Die Ärzte), Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen), P.R. Kantate, Cappuccino (Jazzkantine), Jan Plewka (ex-Selig), Pat Appleton (De Phazz), Spider Stacy und Jem Finer (beide The Pogues) stehen zusammen mit Knutson auf und engagieren sich für Party, Liebe, Frieden und eine neue gesellschaftliche Bewertung des Themas THC.
Unterstützung bekommt Knut unter anderem auch vom Deutschen Hanfverband (DHV), der sich seit langem gegen eine Kriminalisierung von Hanf als Rauschmittel engagiert. Für Knutson steht der Albumtitel ‚Hasch gegen Hass’ übrigens für eine universale Friedensformel: „Wenn die Politiker mal gemeinsam einen Rauchen würden, gebe es vielleicht mehr Understanding und weniger Aggressionen und Kriege“.

Musikalisch geht es auf ‚Hasch gegen Hass’ vielseitig zu – mit Talent Knutson als roten Faden. Wo andere Alben in einem Genre verharren, schöpft er aus dem Vollen: Klassischer Pop trifft auf Funk, Latin, HipHop, Reggae und Punk – oft sogar innerhalb eines Tracks. Trotzdem ist keine Beliebigkeit im Spiel, das Gesamtwerk erzählt eine Geschichte, die nicht nur Freunde der Rauchware inspiriert. Die Platte ist ausdrücklich nicht nur Gras-Freunden vorbehalten, denn hinter der Idee steht mehr als ein „plattes Statement“ für die Legalisierung von Cannabis. Es geht um die friedliche Künstlercommunity, ein gemeinsames Lebensgefühl, darum, andere zu akzeptieren. Und um persönliche Freiheit, die gerade in der heutigen Zeit des kollektiven Panikgefühls leicht abhanden kommen kann.

 


„Hasch gegen Hass“ Song-by-Song von Knutson

MARIE-JOHANNA
ich hab mir den Track von Anfang an so we-are-the-world-mässig vorgestellt, mit vielen Sängern, united for the good cause! Schön daß es auch so kam. Mit : Herwig Mitteregger, Rod Gonzalez, P.R. Kantate, Cappuccino und Knutson. Crazy... Eine etwas bearbeitete Coverversion von Spliff´s Carbonara.

AMSTERDAM
irgendwann habe ich mit Jan Plewka telefoniert und er erzählte mir, das er geträumt hatte, das wir zusammen bei mir zu Hause in Berlin auf meinem Sofa gesessen und einen Song geschrieben haben, mit dem Refrain: Komm wir fahren nach Amsterdam. Ich konnte meinen Ohren kaum trauen, denn hatte ich doch Wochen zuvor einen Song geschrieben mit gleich lautendem Refrain! Als ich in dem Zeitraum von Jans Traum eine Songliste machte, schrieb ich neben Amsterdam seinen Namen; ich wollte ihn irgendwann fragen, ob wir diesen Song zusammen aufnehmen wollen. Well, als ich ihm das erzählt habe, beschlossen wir diesen Song auf jeden Fall aufzunehmen. Hier nun das Ergebnis.

WIR FLIEGEN HOCH
mit Flo Dauner (Drummer bei Die Fantastischen Vier) in der Oase der friedlichen Menschen geschrieben mit Pat Appleton (De Phazz) in den Berliner Westside Studios performed. Psychedelic Pop mit funky Vocals und fetter Hook. Check it out!

GRASDEALER
als Cappuccino (Jazzkantine) mich anrief, um mir zu erzählen, daß er gerne bei der Hasch gegen Hass Platte mitzumachen würde, musste ich ihm leider sagen, daß die Zeit schon sehr knapp ist und ich schon kurz vor dem mischen bin. Kein Problem für Cappuccino. Ich emailte ihm Nachmittags den Track und um 2:00 Uhr Morgens hatte ich den Roughmix fertig von ihm in der Mailbox. Und dann ab nach Spanien...mischen...Irgendwie gibt´s da zwischen uns eine gemeinsame musikalische und gedankliche Ebene, Cappuccino spricht mir mit seinen Vers-Lyrics auf jeden Fall aus der Seele.

SMOKE WHILE YOU SING
mit The Pogues Legenden Spider Stacy (Vocals) und Jem Finer (Banjo). Spider weiß worüber er singt, eine Stimme die alles erlebt hat. In den Londoner Finsbury Park Studios und den Westside Studios Berlin aufgenommen. Very british!

COFFEESHOP
ein beschwingter Partytrack mit holländischer Improvisation. Posaune + Co-Written von Ralf Goldkind (Thomas D, Lucilectric) und afrikanische Chora .halt mal, halt mal, halt mal an. Fahr rechts ran.

TAGE DIE MICH FREUEN
man hört die Hitze, die Weite und die Entspanntheit Spaniens förmlich in jeder Note. Produziert mit Uwe Hoffmann (Die Ärzte, Sportfreunde Stiller), der auch die tiefe Stimme singt und den Beat gemacht hat. Ein absolut gechillter Track, als Ermutigung für Leute die ihren eigenen Weg gehen. Unbedingt dranzubleiben!

SHIVA LIEBT DICH
produziert mit dem Berliner Produzenten Moses Schneider (Beatsteaks, Tocotronic), live aufgenommen in einer Riesenhalle mit der Knutson Live Band, Psychedelic-Rock, der Hoffnung gibt.

QUELQUE CHOSE A FUME
eine französische Live Improvisation mit Gitarre und Vocals, dann den Rest overgedubbed. Ein sehr entspannter Track. Fender Rhodes: Peerformance Neumann

WIR LIEGEN RUM
ich wollte unbedingt einen Song über’s rum liegen machen, einer meiner Lieblingstätigkeiten huldigen, ist einfach noch nie da gewesen sowas. Liegt mehr rum!

HIGH SEIN
ein punkrocksong zum thema des albums, check the lyrics, eine schnelle nummer gehört auf jede platte, oder? Schlagzeug: Dog Kessler

AUDIO LIBERTAD
ein spaced out instrumental. Recorded spät spät Nachts, also eigentlich eher Morgens als die Vögel schon zwitscherten.
..

 


Cappuccino

Ich unterstütze "Hasch gegen Hass" , weil ich der Meinung bin , das mittlerweile genügend Ärztlich-Wissenschaftliche Berichte vorliegen die belegen, das Hasch NICHT gefährlicher ist als Alkohol. Solange man alles in Maßen genießt.
Mein Opa hat gerne auf Alk mal seine Frau verprügelt und den Fernseher eingeschlagen. Trotzdem hat ihm keiner das saufen verboten. Weil nicht der ALKOHOL, sondern der Mensch
schuld war.
Gleiches sollte für Hasch gelten,zumal die Steuereinnahmen nicht grad niedrig ausfallen werden wenn man es (sagen wir ruhig ab 18 plus Vorlage des Persos) in der Apotheke bekommt.
Allerdings müßen wir auch alle etwas dafür tun ,das zumindest AUFGEKLÄRT wird ! Die Menschen da draußen wissen leider nicht wirklich etwas über das gute Kraut Salomos :-)
Grüße !
Cappu



Sebastian Krumbiegel

knutson-negro-bitch-ass-nigga...
Ich hab mitgemacht, weil ich finde, dass wir die menschheit aufklären müssen über irreführende behauptungen der illuminati und des vatikan, bezüglich bewusstseinserweiternder substanzen im zusammenhang mit musik, welche vor allem menschen hören, die einen auserlesenen geschmack beweisen, insbesondere, wenn es dabei um frühe formen des jazz-rock und fusion-funk-soul (brotha) geht. rock that shit, man...



Dog Kessler

Knut ist mein Freund .
Er macht gute Musik mit anderen netten Menschen.
Teilweise auch meine Freunde. Hasch und seine Konsumenten werden in unserem Land zu unrecht diskriminiert und kriminalisiert. Egal ob man selbst den berauschenden Rauchwaren oder wie ich eher den Trinkwaren zu spricht, sollte man aufstehen und seine Überzeugung in die Welt hinaustragen:
Der Mensch ist nicht zum Drogenfrein Leben erfunden worden. Nicht umsonst ist das älteste Schriftstück der Menschheit eine Anleitung zum Bier brauen.
Solidarität mit den Andersgläubigen.
Dog



Flo Dauner
Zum mitmachen hat mich ausser freundschaftlicher und musikalischer
Verbundenheit, natürlich das interesse an der sache begeistert...!
Gemeinsam etwas dafür zu tun, dass marijuana und seine konsumenten
ent-kriminalisiert werden.und zwar so schnell wie möglich...!



Ralf Goldkind

Ich kiffe nicht.mag aber den Geruch.
Man sollte alle Drogen Freigeben, und den Sportlern endlich erlauben hemmungslos zu dopen. Für mich ist ein klarer Kopf die Beste Droge. Ich hätte Knutson so oder so supported, weil er mein West-Berlin Homie ist.